Aktuelles der CSU Wasserburg

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Antrag der Stadtratsfraktion von CSU/Freie Wähler - Wasserburger Block: Entwicklung einer Wasserburg-App

Unser Ziel: Gelebte Bürgernähe dank digitaler Technik. Der Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung würde modernisiert, erweitert und gestärkt:  Zum Beispiel ein Anliegen, eine Gefahrenstelle oder eine Störung via Smartphone mittels Text und/oder Foto mit Geodaten schnell an die Stadtverwaltung melden. Das wird möglich mit der Wasserburg-App, deren Entwicklung wir beantragt haben. Auch erste Schritte in Richtung möglicher Realisierung wurden unternommen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

die Stadtratsfraktion von CSU und Freie Wähler - Wasserburger Block beantragt die Ent- wicklung eines Prototyps einer Wasserburg-App. Die App stünde für einen Testlauf zur Ver- fügung und könnte in der Testphase weiterentwickelt, deren Nutzungspotentiale geprüft werden und stellt dann die Basis für die professionelle Umsetzung dar. Wichtiges Ziel des Prototyps ist auch zu prüfen, wie die App beschaffen sein muss, damit die Bürgerinnen
und Bürger diese annehmen und einsetzen. Weiter könnte die App als Progressive Web App (PWA) aufgebaut werden und wäre somit sowohl im Browser auf PCs als auch für Smartphones für Android und Apple verwendbar.

Als Projektpartner wird eine Studiengruppe von Herrn Prof. Dr. Beneken, der das Labor für agile Methoden an der Fakultät Informatik der Technischen Hochschule Rosenheim leitet, vorgeschlagen.

In einem ersten Schritt soll die einfache, schnelle Kommunikation in beiden Richtungen, von Bürger zu Stadt und von Stadt zu Bürger, ermöglicht werden.

Mit der Wasserburg-App könnten die Bürgerinnen und Bürger dann jederzeit ein Anliegen, eine Gefahrenstelle oder eine Störung via Smartphone mittels Text und/oder Foto mit Geo- daten an die Stadtverwaltung melden. Die Stadtverwaltung und der Bürgermeister wiede- rum könnten die Bürgerinnen und Bürger mittels der App schnell dringende Warnhinweise (Pegelstände, Straßensperrungen etc.) oder auch allgemeine Informationen (Neujahrsgrü- ße etc.) zukommen lassen.

Gelebte Bürgernähe dank digitaler Technik. Der Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung würde modernisiert, erweitert und gestärkt.

Diese Kommunikationsfunktion kann dann in Zukunft durch weitere Dienste beispielsweise im Bereich der Mobilität, des Tourismus, Veranstaltungen, Wetter etc. ergänzt werden.

Begründung:

Mittlerweile besitzen 76 Prozent aller Bundesbürger ein Smartphone. 95 Prozent in der Al- tersgruppe 14 bis 49 Jahre und 79 Prozent der 60 bis 69-jährigen. Bei den über 70-jährigen sind es 45 Prozent, mit deutlich steigender Tendenz. Die Bürger verfügen demnach über die notwendigen Endgeräte zur Nutzung der Wasserburg-App.

Die Fraktion erwartet folgende positive Effekte durch die Realisierung der Wasserburg-App:

− die Bürgerbeteiligung wird gestärkt,
− die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und der Stadtverwaltung intensiviert,
− die kommunale Infrastruktur verbessert,
− die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger gesteigert und
− gleichzeitig die Arbeitsbelastung für die Verwaltung reduziert, da der Kontrollaufwand
der Infrastruktur im öffentlichen Raum reduziert wird.

Dank der Vorteile durch die Nutzung der Wasserburg-App erwartet die Fraktion eine schnelle Verbreitung in der Bevölkerung.

Auf dieser Basis sollte die Wasserburg-App dann kontinuierlich um weitere Anwendungen ergänzt werden. Empfehlenswert erscheint der Fraktion der Bereich Tourismus, Verkehrs- und Parkraumlenkung, ein Stadtplan mit touristischen Zielpunkten nebst Informationen, regionale Einkaufsplattform etc.